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Politik

DAK angeblich in Finanznöten

Montag, 15. März 2010

Hamburg – Deutschlands drittgrößte gesetzliche Krankenkasse DAK hat möglicherweise größere finanzielle Probleme als bisher angenommen. Die DAK werde die monatlichen Zusatzbeiträge ihrer Mitglieder von derzeit acht Euro noch in diesem Jahr erhöhen müssen, berichtete das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ unter Berufung auf interne Zahlen aus dem Ersatzkassenverband.

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Ein DAK-Sprecher bestritt jedoch, dass es Pläne für eine Beitragserhöhung gebe. „Wir rechnen am Ende des Jahres 2010 mit einem leichten Überschuss“, sagte er dem „Spiegel“.

Die Krankenkassen sind gesetzlich verpflichtet, Rücklagen in Höhe von mindestens 7,5 Tagesausgaben zu bilden. Ohne Zusatzbeiträge von bis zu 15 Euro monatlich werde die DAK, die im vergangenen Jahr ein Defizit von mehr als 200 Millionen Euro verbuchte, diese Vorgabe nicht erfüllen können, schreibt das Magazin. © ddp/aerzteblatt.de

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