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Politik

„Spiegel“: Ministerium wollte Sawicki sofort loswerden

Mittwoch, 17. März 2010

Hamburg – Der Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Peter Sawicki, sollte offenbar schon früher abgesetzt werden als bisher bekannt. Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet, erklärte der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum (FDP), bereits am 29. Oktober 2009 auf einer Vorstandssitzung der IQWiG-Stiftung, er wisse, dass das Ministerium Sawicki nicht mehr wolle.

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Am Tag zuvor war Philipp Rösler (FDP) zum Gesund­heits­minister ernannt worden. Zwei Wochen später wurde dem Bericht zufolge die Wirtschafts­prüfungs­gesell­schaft BDO beauftragt, mit mehreren Prüfern die Spesenquittungen und den Dienstwagen des IQWiG-Chefs „vollumfänglich“ zu durchleuchten.

Der Auftrag an die BDO kostete laut „Spiegel“ mehr als 20.000 Euro. Er sei aber nicht öffentlich ausgeschrieben worden, obwohl die beim IQWiG gültige Verfahrensordnung dies für alle Aufträge ab einem Nettowert von 12.500 Euro vorsehe.

Kleinere Ungereimtheiten im Zusammenhang mit Quittungen und dem Dienstwagen-Leasing dienten schließlich als Argument für die Absetzung Sawickis, der sich in der Pharmaindustrie viele Feinde gemacht hatte. © ddp/aerzteblatt.de

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adonis
am Montag, 15. März 2010, 16:03

Der Fall Sawicki kommentiert sich selbst.

Und wirft ein seltsamen Licht auf die BRD.
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