Berlin/München – Für erhebliche Verärgerung bei der CSU sorgt ein neuer Vorstoß aus der CDU zum geplanten Betreuungsgeld. Die bayerische Familienministerin Christine Haderthauer (CSU) kritisierte am Montag, auf diese Weise zerstöre die Schwesterpartei „die Vertrauensgrundlage“ der Berliner Koalition. Auch CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt pochte auf die Einhaltung der schwarz-gelben Vereinbarungen.
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Der CDU-Sozialpolitiker Peter Weiß hatte am Wochenende vorgeschlagen, das von der CSU geforderte Betreuungsgeld für die Kindererziehung zu Hause nicht in bar auszuzahlen. Stattdessen sollten Eltern, die ihre Kinder im Alter von einem und zwei Jahren zu Hause erziehen, ab dem Jahr 2013 Rentenanwartschaften gutgeschrieben bekommen.
Dobrindt wies den Vorstoß in einem Gespräch mit der „Financial Times Deutschland“ vom Dienstag als „unausgegoren“ zurück. Jungen Familien müsse mit dem Betreuungsgeld „direkt“ geholfen werden. Daran lasse die CSU „nicht rütteln“.
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