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Ärzteschaft

Sicherstellungsfonds in Rheinland-Pfalz gescheitert

Montag, 15. März 2010

Mainz – Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Rheinland-Pfalz bedauert, dass ihr Beschluss zum Sicherstellungsfonds keine Unterstützung gefunden hat. „Weder die Politik noch die beteiligten Krankenkassen haben sich dieser solidarischen Lösung zum Erhalt der ambulanten medizinischen Versorgung angeschlossen“, kommentiert KV-Chef Günter Gerhardt.

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Ohne deren Unterstützung sei die solidarische Umverteilung jedoch rechtlich nicht durchführbar. Dementsprechend sah sich die Vertreterversammlung jetzt gezwungen, den Beschluss zum Sicherstellungsfonds wieder aufzuheben.

Ursprünglich wollten sich die Delegierten mit den Verlierern der Honorarreform solidarisieren und hatten Ende 2009 beschlossen, für zwei Quartale einen zusätzlichen Verwaltungskostensatz von 0,5 Prozent des Honorars zu erheben. Davon sollten die Praxen, die aufgrund der Honorarreform in ihrer Existenz bedroht sind, profitieren.

Angesichts der Aufhebung des Beschlusses weisen Vorstand und Vertreterversammlung der KV darauf hin, dass zukünftig mit einer deutlich schlechter werdenden medizinischen Versorgung in Rheinland-Pfalz zu rechnen sei. „In vielen Praxen können Zusatzleistungen nicht mehr angeboten werden, weitere Praxen werden schließen oder die Sprechstundenzeiten auf das Notwendigste reduzieren“, heißt es aus der KV. © hil/aerzteblatt.de

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