Naples/Florida – „Aufspritzungen“ der Lippen mit Kollagen könnten bald der Vergangenheit angehören. Eine beständigere Augmentation verspricht, wenn auch unter einem höheren operativen Aufwand, ein Verfahren, das Schönheitschirurgen in den Archives of Facial Plastic Surgery (2010; 12: 97-102) vorstellen.
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Für Anurag Agarwal aus Naples in Florida gibt es keinen Zweifel daran, dass die altersbedingte Atrophie der Lippen viele Frauen (und vielleicht auch Männer) unglücklich macht. Schon immer hätten Frauen (und vereinzelt auch Männer) versucht, durch farbige Aufträge das Zinnober der Lippen mehr zur Geltung zu bringen. Und inzwischen sei es sogar wissenschaftlich belegt, dass Fotomodels einfach vollere Lippen haben als beispielsweise das weibliche Klinikpersonal (Angle Orthodontist 2004; 74: 162-6).
Das könnte vielleicht auch an den Behandlungen liegen, die Schönheitschirurgen seit vielen Jahren anbieten und die von Models gerne angenommen werden (es sei denn, man überlässt diese Aufgabe der Nachbearbeitung am Computer). Doch ob die Fülle nun mit Kollagen, Hyaluronsäure oder Eigenfett erzeugt wird, der ersehnte Schmollmund hat immer nur vorübergehend Bestand und nach wenigen Monaten muss die schmerzhafte Prozedur wiederholt werden.
Langlebiger ist da die Transplantation von Teilen des Musculus sternocleidomastoideus (samt darüber liegender Faszie), die Agarwal von der Hinterseite im oberen Abschnitt in der Nähe des Mastoids entfernt. Dazu ist ein Hautschnitt notwendig, weshalb sich der Eingriff vor allem im Rahmen eines Faceliftings (zervikofaziale Rhytidektomie) anbietet. Die beiden Transplantate, je nach Mundbreite etwa sieben Zentimeter, werden dann in einem stumpf präparierten Tunnel in Ober- und Unterlippe verlegt und fixiert.
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ich sage immer: Falten sind nicht sooo schlimm, solange es sich um Lachfalten halten ....
Wie wäre es, den Bizeps in die Lippen zu verpflanzen und damit die Freuden der Männer zu vervielfältigen .... Was man mit so einem Lippenbizeps alles anstellen könnte .... Am Ende sähe man dann die für teures Geld her gerichteten Zähne nicht ....
Naja, so ganz ernst meinte ich das natürlich nicht.
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