Hannover – Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) ist trotz der grundsätzlichen Ablehnung von Mindestlöhnen offen für eine gesetzliche Lohnuntergrenze in der Pflege. „Ich akzeptiere, dass es in der Pflege um einen Sonderweg geht“, sagte Rösler der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ vom Montag.
In dieser Woche tagt der Zeitung zufolge erneut eine Kommission, in der kirchliche, kommunale, gemeinnützige und private Träger von Pflegeeinrichtungen seit Monaten über einen Mindestlohn für die Branche beraten. „Das Ergebnis werde ich mir ansehen“, sagte Rösler.
Sollte sich das Gremium auf einen Mindestlohn einigen, muss die Bundesregierung entscheiden, ob sie die Mindestlohn-Empfehlung per Verordnung für verbindlich erklärt.
aerzteblatt.de |
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