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Forschungsprojekt sucht nach der besten Demenzpflege

Montag, 22. März 2010

Witten/Herdecke – Pflegewissenschaftler und Gesundheitsökonomen der Universität Witten/Herdecke untersuchen zusammen mit Wissenschaftlern sieben weiterer Länder, wo es in Europa gute Ansätze für die Betreuung und Pflege von Patienten mit Demenzerkrankungen gibt. Die Europäische Union fördert das Projekt, das über dreieinhalb Jahre läuft, mit drei Millionen Euro.

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Die Studie wird in Deutschland, Spanien, Frankreich, England, Schweden, Finnland, Estland und den Niederlanden durchgeführt. „Jedes Land in Europa hat ein eigenes Gesundheitssystem und darin auch eigene Verfahren entwickelt, wie man möglichst gut mit Demenzpatienten umgeht“, erklärt die Pflegewissenschaftlerin Gabriele Meyer, wissenschaftliche Koordinatorin des Projekts. Aber alle hätten eigentlich das gleiche Problem: Die Menschen würden älter und damit steige überall die Zahl der von Demenz Betroffenen, so Meyer.

Um zu möglichst konkreten Ergebnissen zu kommen, wollen die Wissenschaftler ein einzelnes Problem analysieren: Wann ist der beste Zeitpunkt, von der häuslichen Pflege in eine stationäre Pflege überzugehen? In allen Ländern befragen die Forscher deshalb Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und professionell Pflegende dazu. Die eingehenden Daten analysieren dann die Wittener Biometriker und Gesundheitsökonomen. © hil/aerzteblatt.de

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