München – Die Medizinische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und das Helmholtz Zentrum München haben die „Pettenkofer School of Public Health München" (PSPH-LMU) als regionales Zentrum der interdisziplinären Gesundheitsforschung gegründet. Ziel der Einrichtung ist es, Forschung und Praxis besser zu vernetzen und so die öffentliche Gesundheit langfristig zu bessern.
Die Kerndisziplinen der PSPH-LMU sind Epidemiologie, Biometrie, Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Ernährungsmedizin und Rehabilitationswissenschaften, Infektiologie und Hygiene. Die Gesundheitssystemforschung und Gesundheitsökonomie, Kommunikations- und Politikwissenschaften sowie Verhaltens- und Sozialwissenschaften runden das Angebot ab. Aber auch weitere Fächer wie die Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Sozialwissenschaften, Mathematik, Statistik und Informatik werden berücksichtigt.
Ein weiterer Schwerpunkt PSPH-LMU ist die Förderung der Ausbildung etwa im Rahmen der beiden Masterprogramme Public Health und Epidemiologie. Zudem will die Einrichtung neue Präventionsformen und Behandlungsstrategien in die Bevölkerung transferieren.
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