6.834 News Politik

Politik

Laumann kritisiert WHO und Pharmafirmen

Dienstag, 30. März 2010

Bielefeld – Kurz vor dem Ende der Impfaktion gegen die Schweinegrippe hat der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) die Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgefordert, die Maßstäbe für die Ausrufung einer Pandemie zu ändern.

Die WHO habe die höchste Warnstufe lediglich damit begründet, dass sich die Viren der Neuen Grippe weltweit ausbreiten, sagte Laumann dem in Bielefeld erscheinenden „Westfalen-Blatt“ vom Dienstag. Der milde Verlauf der Infektionskrankheit sei dagegen nicht berücksichtigt worden, kritisierte er.

Künftig müsse die Gefährlichkeit einer Infektionskrankheit mit in die Bewertung einfließen, forderte der CDU-Politiker. Schließlich habe es bei der Schweinegrippe keine überfüllten Kliniken mit Schwerkranken gegeben. Die Impfsaison endet an diesem Mittwoch.

Laumann sagte dem Blatt, zudem hätten nach Ausrufung der Pandemie einige wenige Pharmahersteller Staaten unter Druck gesetzt, damit massenhaft teurer Impfstoff gekauft werde. Er forderte, dass sich Staaten bei der Beschaffung von Impfstoff nicht länger erpressen ließen. Serum müsse im Bedarfsfall auf dem ganz normalen Pharmamarkt zum Kauf angeboten werden. Doch bereits bei der Vogelgrippe und beim Pockenschutz habe dies nicht funktioniert. In allen drei Fällen seien die Staaten zum Kauf gezwungen worden. © ddp/aerzteblatt.de

Anzeige
Drucken Versenden Teilen
6.834 News Politik

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

knueffi
am Dienstag, 30. März 2010, 20:29

Laumann - ein Medizinmann steht zur (Ab)Wahl

Herr Minister bleiben Sie bei Ihren Leisten!In Ihren Kommentaren zu vielen
medizinischen Themen überschreiten Sie seit langem Ihre Kompetenz.Das Wissen
um viele komplizierte medizinische Zusammenhänge besitzen Sie nicht,Ihre Kommentare geben Aufschluß darüber - siehe zuletzt die Kritik an der WHO.Aber als zu wählender Politiker in wenigen Wochen kennen Sie da ja nichts,oder?Hauptsache das "gemeine Volk" wählt Sie dank marktschreierischer, populistischer Parolen aus dem Bereich der Gesundheitsmedizin.

Themen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Z
Suchen

Login

E-Mail

Passwort


Passwort vergessen?

Registrieren

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Merkliste

Anzeige
Eingeloggt als

Suchen in