Trenton/New Jersey – Nach Eli Lilly, Merck und GlaxoSmithKline hat jetzt auch Pfizer seine Zahlungen an Ärzte und Forschungszentren im Internet offengelegt. Laut einer Pressemitteilung hat der weltweit größte Pharmakonzern im 2. Halbjahr 2009 insgesamt 20 Millionen US-Dollar an etwa 4.500 US-Ärzte gezahlt. Hinzu kommen weitere 15,3 Millionen an 250 Forscher und US-Kliniken als Entschädigung für klinische Studien, die nach dem 1. Juli 2009 begonnen wurden.
Die Veröffentlichung erfolgt nicht etwa freiwillig. Sie ist Bestandteil einer außergerichtlichen Einigung mit der US-Regierung vom August 2009. Im Unterschied zu den Konkurrenten macht Pfizer auch Angaben zur Finanzierung klinischer Studien. Die Zahlungen fallen insgesamt niedriger aus, als Kritiker erwartet hatten, und Marcia Angell, die frühere Chefredakteurin des New England Journal of Medicine und Autorin zahlreicher Artikel zum Interessenskonflikt zwischen Industrie und Ärzten, bezweifelte gegenüber der New York Times, dass damit wirklich alles offen gelegt wurde.
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie
registriert sein.
Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.
Leserkommentare
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.