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DKG weist Vorwurf der Falschabrechnung zurück

Mittwoch, 7. April 2010

Berlin – Als „schlichtweg falsch“ und „böswillig“ hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) Anschuldigungen des GKV-Spitzenverbandes zurückgewiesen. Dieser hatte erklärt, durch falsche Krankenhausabrechnungen entstünde der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) jährlich ein Schaden von bis zu 1,5 Milliarden Euro.

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„So sollten Vertragspartner nicht miteinander umgehen“, monierte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum. Er verwies auf das komplizierte Kodierungssystem für die Abrechnungen stationärer Behandlungen. Dies erfordere, aus rund 13.315 Diagnosen und 27.000 Prozeduren eine Dokumentation zu erstellen. „Prüfungen, die im Nachhinein erfolgen, eröffnen zwangsläufig Interpretationsspielräume, die nichts mit Falschabrechnungen zu tun haben“, so der DKG-Chef.

Trotzdem würden den Kliniken jährlich 600 Millionen Euro weggekürzt. „Dabei geht es nicht um Falschabrechnungen, sondern um den Verzicht rechtlicher Auseinandersetzungen mit dem Medizinischen Dienst der Kassen“, verdeutlicht Baum. Viele Kliniken scheuten diese Verfahren, da sie unzumutbare Bürokratie und Kosten verursachten und zudem ärztliches Personal von ihren eigentlichen Aufgaben abhielten. © hil/aerzteblatt.de

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