Medizin

Stammzellforschung: Bessere Überwachung durch einen Farbstoff

Freitag, 9. April 2010

Tampa (Florida) - Eine Studie der Universitäten in Kalifornien und München am Mausmodell hat gezeigt, wie der Farbstoff Indocyaningrün Stammzellen in Kardiomyozyten darstellen kann. Wie im Journal Cell Transplantation (DOI: 10.3727/096368909X) veröffentlicht wurde, können die Zellen mit dem Farbstoff bis zu 48 Stunden gefärbt und bildlich dargestellt werden. Dabei schädigt diese Bildgebung laut den Autoren weder die Integrität noch die Funktionalität der Stammzelle.

Obwohl Nachweismethoden mittels Positronen-Emission-Tomographie (PET) sensitiver für einzelne Zellen sind, hat Indocyaningrün nach Angaben der Arbeitsgruppe weniger Risiken und wird schneller ausgeschieden. Es ist zudem billiger.

Die Wissenschaftler unter der Leitung von Sophie Boddington betonen, dass es besonders wichtig sei, Stammzellen in vivo sichtbar zu machen. Mit der Fluoreszierung könne man den Wachstumsprozess dieser Zellen besser verfolgen und beurteilen. Solche Zellen, die in Herzgewebe eingebracht werden, wandelten sich oft in anderes Gewebe um oder sterben.

Deshalb komme es bei Versuchen mit embryonalen Stammzellen besonders auf zuverlässige und direkte Methoden an. Dazu habe ihre Studie einen wichtigen Beitrag geleistet, so die Forscher. © hil/aerzteblatt.de

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