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EU-Bürger unzureichend über Antibiotika informiert

Montag, 12. April 2010

Brüssel - Viele Europäer wissen nur unzureichend über Antibiotika Bescheid. Mehr als die Hälfte der EU-Bevölkerung (53 Prozent) glaubt einer aktuellen Umfrage der EU-Kommission zufolge, Antibiotika könnten Viren abtöten. 37 Prozent der Befragten gaben zugleich an, in den vergangenen 12 Monaten über die Gefahren einer übermäßigen Antibiotikaeinnahme informiert worden zu sein.

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40 Prozent der Befragten erklärten, im zurückliegenden Jahr Antibiotika eingenommen zu haben; mehr als ein Drittel gab als Grund eine Virusinfektion wie eine Erkältung oder einen grippalen Infekt an. 95 Prozent hatten die Antibiotika von einem Arzt verschrieben oder verabreicht bekommen.

In Deutschland gaben knapp 23 Prozent der Befragten an, Antibiotika gegen Grippe eingenommen zu haben. Die Deutschen gehören gleichwohl zu den Ländern mit der geringsten Antibiotika-Einnahmerate (28 Prozent). Besonders häufig werden Antibiotika in Südeuropa eingenommen.

88 Prozent der EU-Bürger halten Ärzte für die vertrauenswürdigste Quelle, um sich über Antibiotika zu informieren, gefolgt von Apotheken (42 Prozent) und Krankenhäusern (18 Prozent). © ps/aerzteblatt.de

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