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Ideen gegen den Ärztemangel in Brandenburg

Mittwoch, 14. April 2010

Berlin – Um dem zunehmenden Ärztemangel in Brandenburg zu begegnen, sollte die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Brandenburg bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit auch die Zielgruppe der Brandenburger Abiturienten berücksichtigen.

Das ist ein Ergebnis einer Diplomarbeit von Technischen Universität (TU) Berlin, die sich mit Angebot und Nachfrage in der ambulanten ärztlichen Versorgung in Brandenburg beschäftigt. Demnach sollte die KV bereits in Schulen über Fördermöglichkeiten während der ärztlichen Aus- und Fortbildung bis hin zur Niederlassung informieren.

„Im Hinblick auf Wanderungs- und Demografieprognosen werden Kommunen noch stärker untereinander, aber auch national und international im Wettbewerb um Anbieter medizinischer Versorgung stehen“, erklärt Sabine Troppens, Autorin der Diplomarbeit. Um die ambulanten ärztliche Versorgung in Brandenburg langfristig sicherzustellen, schlägt sie deshalb vor, eine medizinische Fakultät im Land Brandenburg einzurichten.

„Würde an einer brandenburgischen Universität das Medizinstudium möglich sein, würde dies zum einen die Gesamtzahl der Studienplätze für Humanmedizin in Deutschland erhöhen und zum anderen das noch hohe Bewerberinteresse am Medizinstudium sowie im Speziellen den Regionalbezug Brandenburger Abiturienten ausschöpfen“, so Troppens.

Darüber hinaus fordert sie, Frauen gezielt anzusprechen und zu fördern. Gleichzeitig sollte die ärztliche Aus- und Weiterbildung in Brandenburg mittels Kooperationen verstärkt auch international ausgerichtet und damit für Medizinstudenten attraktiv gestaltet sein. Auch bei der Förderung von niedergelassenen Ärzten schlägt sie eine veränderte Prioritätensetzung zugunsten satellitenhafter Elemente wie Zweigpraxen und „mobile Praxen“, die das Land abfahren, vor.

„Zurzeit wird die Zweigpraxis finanziell durch die geringere Höhe der gewährten Investitionszuschüsse gegenüber der Niederlassung in einer Praxis benachteiligt“, erklärt die Autorin. Eine weitere Lösung könnte im flächendeckenden Einsatz von Telemedizin im Rahmen innovativer integrierter Versorgungsmodelle liegen. © hil/aerzteblatt.de

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dremz
am Donnerstag, 15. April 2010, 08:44

Unsinn

Solchem Unsinn kann man nur die Note mangelhaft geben.

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