Unikliniken wollen Erfahrungsaustausch von Patienten im Internet fördern
Dienstag, 20. April 2010
Freiburg – Mit einer neuen Internetseite wollen die Universitäten Freiburg, Berlin und Göttingen den Erfahrungsaustausch von Patienten fördern. Dabei berichten ausgewählte Patienten in Video-Interviews nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten über ihr Leben mit der Krankheit und Therapieerfahrungen. Im ersten Schritt informiert die Seite über die Krankheitsbilder „Chronischer Schmerz und „Diabetes mellitus Typ 2“. Weitere Krankheitsbilder sollen folgen.
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Besucher der Internetseite können sich diese Erzählungen anhören, beziehungsweise lesen. „Zu erfahren, was anderen geholfen hat und wie sie sich mit ihrer Krankheit auseinandergesetzt haben, kann bei Therapieentscheidungen hilfreich sein“, verdeutlicht die Universität Freiburg das Ziel der Internetseite. Außerdem erfahre der Nutzer so, dass er mit seinen eigenen Erfahrungen nicht allein sei.
Anders als in einer Selbsthilfegruppe sind Besucher der Internetseite nicht dazu verpflichtet, etwas von sich selbst preiszugeben. Sie haben die Möglichkeit, entweder die persönlichen Erfahrungen einzelner Personen oder aller Interviewpartnerinnen und -partner zu einzelnen Themen anzusehen und anzuhören.
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das Vorbild heißt "DIPEX", kommt aus dem UK, initiiert von Andrew Herxheimer, dem gründer der Independent Drug Bulletins. Warum dauert es fast 20 Jahre, bis so was in D ankommt? Dipex ist inzwischen in der "2. Auflage": http://www.healthtalkonline.org/ Und wo sind die Medien, die sowas früher als die Universitäten entdecken und darüber berichten?
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