Lübeck – Bürger wollen sich stärker an der Diskussion um die künftige medizinische Versorgung beteiligen. Das hat die Universität Lübeck im Rahmen einer Umfrage ermittelt. Demnach finden 80 Prozent der Befragten, dass neben Ärzten, Wissenschaftlern und Krankenversicherungen die Bürger an wichtigen Entscheidungen im Gesundheitswesen mitwirken sollten.
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Im Rahmen einer regionalen Bürgerkonferenz will das Institut für Sozialmedizin der Universität zu Lübeck gemeinsam mit ausgewiesenen Experten und Bürgern deshalb ein Bürgervotum zum Thema Priorisierung erarbeiten. „Dies soll die Forderung nach Bürgerbeteiligung an der Beratung komplexer gesundheitswissenschaftlicher und gesundheitspolitischer Fragen unterstreichen“, erklärt Institutsleiter Heiner Raspe.
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