Navarra – Wenn Raucher aufhören zu rauchen, nehmen sie in der ersten Zeit der Abstinenz oft an Gewicht zu. Dass dies auch bei aktiven Rauchern der Fall ist, fanden nun Forscher der Universität Navarra heraus, die ihre Arbeit in der spanischen Fachzeitschrift „Revista Española de Cardiología“ (2010;63(1):20-7) publizierten. Dabei nahmen Nichtraucher am wenigsten zu.
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Die Wissenschaftler wollten untersuchen, inwiefern das Rauchverhalten und die Gewichtszunahme voneinander abhängige oder unabhängige kardiovaskuläre Risikofaktoren sind.
Dabei überprüften sie die Hypothese, dass Rauchen vor Fettleibigkeit schützt und führten ihre Studie an über 7.500 standardisierten Patientengruppen in einem Zeitraum von 50 Monaten durch. Tatsächlich jedoch nahmen die Raucher an Gewicht in dem gleichen Maße zu, wie diejenigen, die damit aufgehört hatten. Somit sind sowohl ehemalige als auch aktive Raucher anfällig für Fettleibigkeit.
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