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Medizin

Hohe FSH-Spiegel senken die Knochendichte

Mittwoch, 28. April 2010

Augusta/Georgia – Sinkende Östrogen-Spiegel sorgen mit fortschreitendem Alter für das Auftreten einer Osteoporose. Mit regelmäßigem Training ist diese Krankheit jedoch geringer ausgeprägt.

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Das behauptet ein Team aus Wissenschaftlern des Medical College of Georgia unter der Leitung von Joseph Cannon. Sie präsentierten ihre Ergebnisse vergangenes Wochenende auf der „Experimental Biology 2010“, einer Konferenz der American Physiological Society.  

Cannon beobachtete, dass der Verlust der Knochendichte schon weit vor der Menopause beginnt. Jedoch gibt es in dieser Zeit eine steigende Aktivität an follikelstimulierendem Hormon.

Seine Theorie besagt, dass  Zytokine, besonders Interleukin-1, durch dieses Hormon einzelnen Zellen signalisieren, sich in Osteoklasten umzuwandeln, um damit den Abbau des Knochens voranzutreiben. Bei den Patientinnen zwischen 20 und 50 Jahren maßen sie sowohl die FSH-Spiegel als auch die Knochendichte.

Weiterhin stellte sich heraus, dass diejenigen, die mindestens drei Stunden pro Wochen trainierten, eine höhere Knochendichte besaßen. Die Autoren erklärten, dass durch das Training Inhibitionsfaktoren die Funktion der Zytokine und damit den Knochenabbau besser kontrollieren. © rme/aerzteblatt.de

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