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| Annelie Buntenbach /dpa |
Mit seinem Aufruf wendet sich das Bündnis gegen einen Systemwechsel in Richtung Kopfpauschale und fordert stattdessen, die solidarische Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu erhalten. An der geplanten Kopfpauschale kritisiert der DGB die Festschreibung des Arbeitgeberbeitrags und eine mögliche Ausgliederung von Leistungen aus der GKV.
Außerdem wird eine ungleiche Verteilung der Belastungen befürchtet. „Letzten Endes würden wieder die Betroffenen den Sozialausgleich finanzieren müssen“, warnte Alfred Spieler, Referent Sozialpolitik beim Volkssolidarität Bundesverband.
„Der Weg hin zu einer Kopfpauschale ist unsolidarisch und untergräbt das Solidarprinzip“, kritisierte Wulf Dietrich, Vorsitzender des VDÄÄ. Er verwies auf die Kampagne http://www.aerzte-gegen-roeslers-rezepte.de/ seines Vereins und ergänzte: „Wir wollen Rösler zeigen, dass er auch in der Ärzteschaft nicht nur auf Zustimmung zählen kann.“
Die SPD begrüßt die Kampagne des DGB gegen die Kopfpauschale. Um die Aktion zu unterstützen, haben sich Mitglieder der Parteiführung beteiligt, darunter Sigmar Gabriel, Hannelore Kraft und Klaus Wowereit.
aerzteblatt.de |
„Der außerparlamentarische Widerstand gegen die unsozialen Gesundheitspläne der Bundesregierung wächst“, kommentierte Harald Weinberg den Start des DBG-Bündnisses. Der Arzt und Gesundheitspolitiker aus der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen ergänzte: „Schon lange ist bekannt, dass 88 Prozent der Bevölkerung die Kopfpauschale ablehnen.“
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