Hamburg / München – Die KBV-Studie „Ökonomische Betrachtung des ambulanten Operierens“ sorgt bei niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern für Meinungsverschiedenheiten. Während die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) den Gutachtern vorwarf „die Versorgungsrealität zu verkennen“, begrüßten der Berufsverband Niedergelassener Chirurgen (BNC) und der Deutsche Facharztverband (DFV) die Ergebnisse. Laut der Untersuchung ließen sich durch ambulante Eingriffe jährlich dreistellige Millionenbeträge einsparen.
aerzteblatt.de |
Für Haack ist dieser Frontalangriff nicht verwunderlich: „Immerhin gehen Patienten, die sich beim niedergelassenen Facharzt ambulant operieren lassen, der stationären Behandlung verloren“, so der BNC-Präsident. Die Verlagerung von Leistungen aus dem stationären in den ambulanten Bereich würde den Krankenhäusern finanzielle Ressourcen entziehen und werde daher wider jegliche Vernunft abgelehnt.
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