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Rösler sieht Gesundheitskarte auf gutem Weg

Dienstag, 27. April 2010

Essen – Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) begrüßt die Einigung auf eine neue Version der elektronischen Gesundheitskarte. „Das Ministerium hat die Partner in der Betreibergesellschaft von einem gemeinsamen Vorgehen überzeugt“, sagte Rösler den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe vom Dienstag.

Rösler sagte, die elektronische Gesundheitskarte werde einen Notfalldatensatz, einen elektronischen Arztbrief und die sogenannten Stammdaten des Versicherten enthalten. Dies sei eine vernünftige Basis, um zu einem späteren Zeitpunkt weitere Anwendungen hinzufügen zu können. „Es war ein Fehler, alles auf einmal machen zu wollen. Das ist nicht zu schaffen“, räumte er ein.

aerzteblatt.de
Der Minister lehnte ein elektronisches Rezept ab, das ebenfalls Bestandteil der Gesundheitskarte sein sollte. „Das war nicht praktikabel im Praxisalltag zu integrieren“, sagte Rösler. Er schloss allerdings nicht aus, das Rezept zu einem späteren Zeitpunkt in die Karte einzubauen, wenn die technischen Möglichkeiten dies zuließen. „Das wird noch eine Menge Grips von Seiten der Industrie benötigen“, sagte Rösler. © ddp/aerzteblatt.de

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adonis
am Mittwoch, 28. April 2010, 11:14

Warum kein elektronisches Rezept?

Wird da dann offenbar, dass bestimmte Kollegen ihre Patienten mit gewissen Medikamenten abhängig machen? Und manche Patienten zu unterschiedlichen Ärzten springen um sich ein Rezept über ihre Medikamente holen, die sie dann in unterschiedlichen Apotheken einlösen? Klar, Medikamentenabhängigkeit ist kein politisches Thema. Letztlich vergibt man sich aber damit die Chance, diesen Patienten wirklich zu helfen.
promisit
am Mittwoch, 28. April 2010, 09:23

Warum nicht Nägel mit Köpfen ?

Die GK muss alle für den Patienten wichtigen medizinischen Daten enthalten. Die GK darf nicht für die Interessen der Kassen und Pharma benutzbar sein. Die GK muss alle Patienten, die Leistungen fordern, klar identifizieren können, dann macht sie Sinn. Eine GK, die nur gläserne Patienten schafft, ist abzulehnen. Das deutsche Gesundheitswesen hat ein wirres Netz von Kanälen, die an vielen Stellen zum Nachteil des Patienten angezapft werden.

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