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Schwabe verzichtet auf fünf Umckaloabo-Patente

Mittwoch, 28. April 2010

Karlsruhe – Das Pharmaunternehmen Schwabe verzichtet nach massivem Druck aus Südafrika auf fünf Patente zur Herstellung seines pflanzlichen Erkältungsmittels Umckaloabo. Wie Schwabe am Dienstag in Karlsruhe mitteilte, wolle das Unternehmen „nicht weiter zum Spielball einer von uns nicht lösbaren Grundsatzdiskussion“ über das aus einer südafrikanischen Heilpflanze gewonnene Medikament sein. Patentrechtlich und ethisch halte das Unternehmen die fünf Patente trotz eines Widerrufs des Europäischen Patentamtes (EPA) weiter für korrekt.

Das EPA hatte im Januar entschieden, dass eines der von Schwabe angemeldeten Patente keine erfinderische Leistung bedeute und dieses deshalb widerrufen. Eigentlich wollte Schwabe gegen diese Entscheidung Vorgehen.

Mehrere afrikanische Hilfsorganisationen, aber auch Schwabe-Konkurrenten hatten beim EPA Einspruch gegen die Umckaloabo-Patente eingelegt. Das Europäische Patentamt hatte seinen Widerruf allerdings rein technisch begründet und nicht wegen der ethischen Bedenken.  

Schwabe ist nach eigenen Angaben weltweiter Marktführer im Bereich pflanzlicher Arzneimittel. Das Unternehmen erklärte, das Einlenken im Fall Umckaloabo bedeute keine generelle Abkehr von Patentierungsbemühungen. Die künftige Patentstrategie werde eine „kritische Einzelfallentscheidung“ erfordern. © afp/aerzteblatt.de

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adonis
am Donnerstag, 29. April 2010, 09:10

Das Beste an diesem Präparat ist die Geschichte die mitgeliefert wird.

Ansonsten könnte man die Flasche auch mit Kuhpisse füllen. Hätte den gleichen Effekt.

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