KV Bayerns will Praxisgebühr durch Kassen einziehen lassen
Freitag, 30. April 2010
dpa
München – Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) hat die Politik aufgefordert, die Praxisgebühr künftig von den Krankenkassen einziehen zu lassen. Die hierfür erforderlichen Strukturen seien inzwischen vorhanden.
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„Das Kassieren der Praxisgebühr ist seit Jahren eines der größten Bürokratieärgernisse in unseren Praxen“, wandte sich KVB-Vizevorstand Gabriel Schmidt in einem Schreiben an Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder (CSU). Seit Einführung der Selektivverträge habe sich die Situation weiter verschärft, da fast jeder neue Vertrag hat eine andere Regelung zur Praxisgebühr habe. „Die unterschiedlichen Vorgaben, bei welcher Krankenkasse unter welchen Umständen keine Praxisgebühr einzubehalten ist, können auch von gut organisierten Praxisteams kaum mehr überblickt werden“, monierte Schmidt.
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Bislang lagen die Kosten zur Eintreibung der sinnlosen und dummen Gebühr bei den Ärzten. Wenn Patienten nicht zahlen wollten, auch noch die Kosten für Briefumschlag und Porto. Wenn die Kassen selbst diese Idiotie übernehmen müssten, wäre der Unsinn schnell abgeschafft. ûbrigens ist dieser Vorschlag keine Innovation der KV Bayern. Das haben alle von Anfang an gesagt. Aber naja, schon toll wenn man nach 6 Jahren Praxisgebühr auf diesen Vorschlag kommt.
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