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Mehr Unterstützung bei unerfülltem Kinderwunsch gefordert

Mittwoch, 5. Mai 2010

Mainz – Die Initiative Kinderwunsch Rheinland-Pfalz fordert von der Landesregierung mehr Unterstützung für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch. „Gesundheits-, familien- und bevölkerungspolitisch ist ein klares „Ja“ zur nachhaltigen und effizienten Unterstützung von Paaren, deren Kinderwunsch sich auf natürlichem Wege nicht erfüllt, überfällig“, so die Initiative.

Viele der betroffenen kinderlosen Paare würden von den Krankenkassen im Hinblick auf die Kostenübernahme weitgehend allein gelassen. Denn durch eine Gesetzesänderung werden seit 2004 nur noch drei Behandlungszyklen zu 50 Prozent von den gesetzlichen Kassen übernommen, bis dahin waren es noch vier Zyklen zu 100 Prozent.

„Ein gesetzlich versichertes Paar muss seitdem für einen Behandlungszyklus etwa 1.500 Euro aufbringen. Für viele Paare zuviel Geld, vor allem bei wiederholten Behandlungen“, so die Initiative. In einigen Bundesländern gäbe es bereits Regelungen, die die Situation für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch verbesserten.

Beispielsweise erhalten in Sachsen gesetzlich Versicherte bis zum 40. Lebensjahr bei Frauen und bis zum 50. Lebensjahr bei Männern eine Unterstützung bis zu 3.600 Euro je nach Therapie. „Jetzt muss auch die rheinland-pfälzische Regierung ungewollt kinderlosen Paaren helfen“, fordert die Inivitive. © hil/aerzteblatt.de

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