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Pflegende Männer haben häufig Angst

Dienstag, 11. Mai 2010

Berlin – Bei der Pflege chronisch kranker Angehöriger hat jeder zweite Mann Angst, in der Betreuung etwas falsch zu machen. Das ist das Ergebnis eine Studie der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP). Hingegen machten sich sechs von zehn befragten Frauen Sorgen, dass Familie, Kinder und der Job zu kurz kommen, weil die Pflege mit einem großen Aufwand verbunden ist.

Laut Studie leiden vor allem Menschen zwischen 36 und 50 Jahren unter der Last der Pflege. Fast zwei Drittel klagten über Stress aufgrund von Zeitmangel. Stärker als andere Altersgruppen fühlten sie sich überlastet. Besonders betroffen sind der Untersuchung zufolge Frauen. „Sie übernehmen in drei von vier Fällen die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger“, erklärte Ralf Suhr, ZQP-Vorstandsvorsitzender.

Die physische und psychische Belastung der Pflege führe zu Erschöpfung und mache die Betreuenden häufig selbst krank. „Symptome wie Stimmungstiefs, Burnout, Schlafstörungen, Bluthochdruck oder Kopfschmerzen sind gerade bei Pflegenden besonders verbreitet“, so Suhr. Entsprechend groß sei das Bedürfnis nach einer besseren Unterstützung bei der Betreuung.

So wünschten sich knapp sechs von zehn Befragten eine professionelle Hilfe, die für Entlastung sorgt. Mehr als die Hälfte möchte außerdem bei finanziellen Belastungen besser beraten und unterstützt werden. © hil/aerzteblatt.de

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