Politik

Verdi wirft Brüderle Blockade des Pflege-Mindestlohns vor

Dienstag, 11. Mai 2010

Berlin – Im Streit über Mindestlöhne in der Pflegebranche hat die Gewerkschaft Verdi Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) kritisiert: „Der Versuch von Herrn Brüderle, den Pflege-Mindestlohn zu blockieren, ist ebenso skandalös wie entlarvend“, sagte Verdi-Vorstandsmitglied Ellen Paschke der „Berliner Zeitung“ vom Dienstag.

„Während er sich weigert, gegen Finanzhaie und Spekulanten vorzugehen, sollen nun die Menschen in den Pflegeberufen um die Früchte ihrer Arbeit gebracht werden“, so Paschke.

Zuvor hatte das Arbeitsministerium bestätigt, dass das Wirtschaftsressort einen sogenannten Leitungsvorbehalt gegen die geplanten Mindestlöhne eingelegt hat. Demnach will Brüderle die Mindestlöhne zunächst bis Ende 2011 befristen.

Das Arbeitsministerium will dagegen der Empfehlung der Pflegekommission folgen, die sich für einen Mindeststundenlohn von 7,50 Euro in den neuen und 8,50 Euro in den alten Bundesländern ausgesprochen hatte. © ddp/aerzteblatt.de

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