Loma Linda – Der Verzehr von Nüssen senkt einer Meta-Analyse in den Archives of Internal Medicine (2010; 170: 821-827) zufolge die Cholesterin- und Triglyzeridwerte, wobei schlanke Menschen und solche mit hohen Cholesterinwerten besonders profitieren.
Viele diätbewusste Menschen meiden Nüsse, weil sie einen hohen Fett- und damit Energiegehalt haben. Die meisten Fettsäuren sind jedoch ungesättigt und da selten größere Mengen verzehrt werden, hält sich die Kalorienzufuhr in Grenzen.
Nüsse werden deshalb von Ernährungswissenschaftlern positiv beurteilt, zumal sie auch noch reich an Ballaststoffen, Spurenelementen und Vitaminen sind. In einer Reihe von epidemiologischen Studien war der Verzehr von Nüssen mit einem deutlich verminderten Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen assoziiert.
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Dies könnte mit den günstigen Wirkungen auf die Blutfette zusammenhängen, die Joan Sabaté von der Universität in Loma Linda jetzt in einer Meta-Analyse auf der Basis von 25 Interventionsstudien dokumentiert. An den Studien hatten 483 Männer und Frauen mit normalen Fettwerten oder einer Hypercholesterinämie teilgenommen.
Der Verzehr von durchschnittlich 67 Gramm Nüssen am Tag senkte das Gesamtcholesterin um 10,9 mg/dl. Der LDL-Wert ging um 10,2 mg/dl zurück, und das Verhältnis von LDL- zu HDL-Cholesterin besserte sich um 0,22 Punkte, das Verhältnis von Gesamtcholesterin zu HDL-Cholesterin besserte sich um 0,24 Punkte. Bei Teilnehmern mit erhöhten Triglyzeridwerten kam es zu einem Rückgang um 20,6 mg/dl.
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