Seattle - Ein neuartiger implantierbarer Cardioverter/Defibrillator (ICD) kommt ohne eine transvenöse kardiale Sonde aus. In einer Studie im New England Journal of Medicine (2010; doi: 10.1056/NEJMoa0909545) hat der subkutane “S-ICD” ventrikuläre Arrhythmien zuverlässig erkannt und erfolgreich gestoppt.
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Ein konventioneller ICD wird wie ein Herzschrittmacher implantiert. Das ICD-Aggregat, mit Diagnoseeinheit und Batterie, befinden sich zumeist links präpektoral, von wo eine transvenöse Sonde in die rechte Herzkammer führt. Dort werden EKG-Signale abgeleitet und der Stromstoß appliziert. Beides kann auch von außen vom Brustkorb erfolgen.
Die Idee von Gust Bardy vom Seattle Institute for Cardiac Research bestand nun darin, die externe Defibrillation soweit zu miniaturisieren, dass sie „unter die Haut“ verlegt werden kann. Entstanden ist ein Aggregat, das wie beim konventionellen ICD über dem linken M. pectoralis major implantiert wird. Die Elektroden werden allerdings nicht in die Herzkammer, sondern subkutan in eine Region neben das Brustbein geführt.
Vier Varianten wurden erprobt. Die besten Ergebnisse wurden mit einer Elektrode erzielt, die über 8 Zentimeter links parasternal platziert wird. Sie hat an beiden Enden einen Sensor, der das EKG registriert und in der Mitte die Spule, die den rettenden Stromstoß abgibt.
Diese Positionierung erforderte zwar eine deutlich höhere Energieabgabe, doch die Ergebnisse waren in zwei Pilotstudien dem konventionellen ICD gleichwertig. Die erste Studie war an 6 Patienten in Neuseeland durchgeführt worden. An der zweiten nahmen 55 Patienten aus Europa (darunter aus mehreren deutschen Zentren) teil.
Wie Bardy und Mitarbeiter berichten, wurden alle 137 im Labor induzierten ventrikulären Fibrillationen zuverlässig erkannt, und bei 52 von 53 Patienten wurden die beiden induzierten Episoden vom S-ICD erfolgreich durch Applikation von 65 Joule konvertiert. Beim 53. Patienten gelang dies im zweiten Versuch. Dieser Patient wurde vorsichtshalber mit einem transvenösen ICD versorgt.
Die Patienten tragen die Geräte seit nunmehr 10 Monaten. In dieser Zeit wurden 12 Episoden einer spontanen anhaltenden ventrikulären Tachyarrhythmie erkannt und erfolgreich beendet. Bei zwei Patienten kam es zu einer “Pocket”-Infektion am Implantationsort (ein S-ICD wurde entfernt), und in vier Fällen musste die parasternale Sonde neu platziert werden. Frakturen der Sonden sind bisher nicht aufgetreten.
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Meine Frau ist ICD Patientin seit ca 10 Jahren, In dem Zeitraum wurden 3 Geraete und 2 Sonden verwendet von denen daserste Geraet wegen fehlfunktion entfernt wurde und das letzte Geraet ,obwohl defekt, nochmal mit neuer Sonde installiert wurde,
Unterm Strich 3 Geraete und eins hat dann auch mal funktioniert, mind. 3 unnoetige Operationen, mit der aktuellen Situation einer total verunsicherten Patientin,weil das Geraet staendig alarm emitiert weil der anschluss zur Sonde diesmal kaputt sein soll,
zur abhilfe der Situation wurde meine Frau in einer anderen Klinik vorstellig um den Schrott gegen ein s icd geraet zu tauschen und wurde mit dem Vortrag vertroestet das man erst mal klaeren muss ob die Krankenkasse hier zahlt,
Dies obwohl eine Eignung vom Krankheitsbild gegeben ist,
Ergo so Sie nicht wuenschen mit weiteren Sonden in Ihrem herzmuskel versorgt zu werden , moeglicherweise um ihr ohnehin sehr kostenintensives weiterleben mit einem KomplikationsRisiko zu verkuerzen, sollten Sie sich ausfuehlich ueberlegen ob Sie dem Zuraten Ihres Artztes folge leisten sollten,denn
eins ist sicher > mit den folgen stehen Sie alleine da<
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