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| Doris Pfeiffer /ddp |
Im Mittelpunkt der Anhörung standen allerdings die geplanten Maßnahmen im Bereich der Arzneimittelausgaben. Bekanntlich wollen Union und FDP durch ein Bündel von Maßnahmen den Anstieg der Arzneimittelausgaben bremsen. So soll am 1. August 2010 für Arzneimittel ohne Festbetrag der Herstellerrabatt von sechs auf 16 Prozent steigen.
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hatte Ende März zudem einen gesetzlichen Preisstopp angekündigt, der bis Ende 2013 gelten soll. Vorgesehen ist zudem, das pharmazeutische Unternehmen bereits zur Markteinführung eines innovativen Medikaments Kosten-Nutzen-Dossiers vorlegen.
Diese und andere Maßnahmen sollen gemeinsam mit dem ursprünglichen Gesetzentwurf der Bundesregierung zu einer Reihe von Änderungen bei krankenversicherungsrechtlichen Vorschriften verabschiedet werden.
Im Verlauf der Anhörung warnten mehrere Pharmaverbände vor den Auswirkungen der Änderungen. Zusammen könnten sich die einzelnen Maßnahmen so auswirken, dass bis zu 22 Prozent des Umsatzes eines Pharmaunternehmens gekappt würden, hieß es. Gefordert wurde, einzelne Segmente noch einmal näher zu analysieren beziehungsweise Härtefallklauseln zu überdenken.
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