Stanford – Nach jahrelanger Arbeit ist es Wissenschaftlern der Universität Stanford gelungen, Zellen zu entwickeln, die funktionell den inneren Haarzellen im Ohr sehr ähnlich sind. Dadurch erhoffen sie sich nicht nur ein tieferes Verständnis der molekularen Grundlagen des Hörens, sondern auch neue Therapien gegen die Taubheit. Die Forscher unter Leitung von Stefan Heller haben ihre Ergebnisse im Journal Cell publizieren (10.1016/j.cell.2010.03.035).
Die für den Hörvorgang wichtigen Haarzellen nehmen Vibrationen aus der Umgebung auf und senden sie als akustische Signale zum Gehirn weiter. Im Mausmodell versuchen die Wissenschaftler bereits seit zehn Jahren, Zellen zu züchten, die möglichst getreu diese Mechanismen imitieren können.
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