„Was wir wollen, ist, dass die Politik oder der Gemeinsame Bundesausschuss in Kenntnis der Tatsachen entscheiden. Aber die wollen manchmal die Tatsachen verändern, damit sie ihnen besser passen“, sagte Peter Sawicki im Gespräch mit dem Deutschen Ärzteblatt. Es sei aber fraglich, ob man eine bessere Gesundheitsversorgung schaffe, wenn man sich selber in die Tasche lüge.
Hintergrund sind Pläne der Regierungskoalition, die Methoden des IQWiG zu überprüfen, um die Akzeptanz der Entscheidungen zu verbessern, wie es im Koaltionsvertrag heißt.
Sawicki wird sein Amt Ende August aufgeben, weil der Vorstand des IQWiG beschlossen hat, seinen Vertrag nicht zu verlängern. Offiziell stolperte der streitbare IQWiG-Leiter über eine „Dienstwagenaffäre“. Kritiker halten das jedoch für vorgeschoben und wittern politische Einflussnahme.
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So wird nach dem Abgang Sawickis das Feigenblatt IQWiG wahrscheinlich der Lobbykaste zum Fraß vorgeworfen: Dafür ist dies aber zu teuer, dann sollte man es besser ganz abschaffen.
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