Eingeloggt als

Suchen in

1.435 News Hochschulen

Hochschulen

München erinnert an den Approbationsentzug jüdischer Ärzte im Nationalsozialismus

Dienstag, 1. Juni 2010

München – Mit einer Ausstellung erinnert das Klinikum rechts der Isar im Juni an Entzug der Approbationen aller jüdischen Ärztinnen und Ärzte im Jahr 1938.

Die Ausstellung wird seit 2008 an verschiedenen Orten gezeigt und dokumentiert an Hand von Einzelschicksalen jüdischer Ärztinnen und Ärzte aus München, Nürnberg und Fürth, wie durch Verordnungen und Gesetze Lebensgeschichten zerstört wurden. Schirmherrin der Ausstellung ist Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München.

Am 30. September 1938 wurde jüdischen Ärztinnen und Ärzten per Gesetz verboten, ihren Beruf weiter auszuüben. Zum 31. Januar 1939 wurde die entsprechende Verordnung auf die jüdischen Zahnärzte, Tierärzte und Apotheker ausgeweitet.

Im Rahmen der heutigen Auftaktveranstaltung beschäftigten sich die Teilnehmer mit der der Frage, welche Bedeutung der Approbationsentzug und die Medizin im Nationalsozialismus für die Gegenwart haben.

Anzeige

Die Ausstellung wird bis Ende Juli im Klinikum rechts der Isar gezeigt und anschließend nach Ansbach weiterziehen und auf dem Bayerischen Ärztetag in Fürth zu sehen sein. © hil/aerzteblatt.de

Drucken Versenden Teilen
1.435 News Hochschulen

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Naton
am Donnerstag, 3. Juni 2010, 15:18

Viel zu spät!

Die Ausstellung wäre viel früher notwendig gewesen, als noch viele der Nutznießer des Approbationsentzugs gelebt haben. Aber das war wohl nicht gewollt.

Login

E-Mail

Passwort


Passwort vergessen?

Registrieren

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Merkliste