München – Mit einer Ausstellung erinnert das Klinikum rechts der Isar im Juni an Entzug der Approbationen aller jüdischen Ärztinnen und Ärzte im Jahr 1938.
Die Ausstellung wird seit 2008 an verschiedenen Orten gezeigt und dokumentiert an Hand von Einzelschicksalen jüdischer Ärztinnen und Ärzte aus München, Nürnberg und Fürth, wie durch Verordnungen und Gesetze Lebensgeschichten zerstört wurden. Schirmherrin der Ausstellung ist Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München.
Am 30. September 1938 wurde jüdischen Ärztinnen und Ärzten per Gesetz verboten, ihren Beruf weiter auszuüben. Zum 31. Januar 1939 wurde die entsprechende Verordnung auf die jüdischen Zahnärzte, Tierärzte und Apotheker ausgeweitet.
aerzteblatt.de |
Die Ausstellung wird bis Ende Juli im Klinikum rechts der Isar gezeigt und anschließend nach Ansbach weiterziehen und auf dem Bayerischen Ärztetag in Fürth zu sehen sein.
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