Boston – Fettleibige, aber ansonsten gesunde Menschen tragen ein größeres Risiko, an Demenz zu erkranken als schlankere Personen. Wissenschaftler der Universität Boston bestätigen nun mit einer Studie an mehr als 700 Patienten diesen Zusammenhang. Die Arbeitsgruppe um Sudha Seshadri publizierte ihre Ergebnisse in Annals of Neurology (doi: 10.1002/ana.22062 ).
Die Forscher erhoben ihre Daten aus der seit Ende 1940er Jahren laufenden Framingham Heart Study, einer großen Studie zur Untersuchung häufiger kardiovaskulärer Krankheiten. Von den ausgewählten Patienten mit einem Durchschnittsalter von 60 Jahren verglichen sie Body Mass Index (BMI), Hüftumfang sowie Taille-Hüft-Verhältnis mit Werten von MRT-Messungen, darunter vor allem Hirnvolumen und Hirndichte. Sie konnten dabei eine deutliche Korrelation bestätigen: Je höher der BMI lag, desto niedriger war das Hirnvolumen.
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