Eingeloggt als

Suchen in

6.844 News Medizin

Medizin

Forscher finden Gen für schwere Geburtsfehler

Montag, 7. Juni 2010

Leeds – Mutationen im Gen TMEM 216 stören die Entwicklung der für viele Zellen wichtigen sogenannten Zilien und verursachen schwere fötalen Behinderungen, wie das Meckel-Gruber- oder das Joubert-Syndrom.

Wissenschaftler der Universitäten Leeds, Paris, Rom und San Diego haben jetzt den genetischen Hintergrund dieser Ziliopathien untersucht. Sie betonen die Wichtigkeit ihrer Erkenntnisse im Rahmen vorgeburtlicher Untersuchungen und publizierten ihre Studie in Nature Genetics (doi:10.1038/ng.594).

Dazu analysierten Colin Johnson und seine Kollegen des Leeds Institute of Molecular Medicine die DNA von betroffenen Patienten und deren Familienangehörigen.

Durch missgebildete Zilien kommt es bei diesen Menschen schon im Embryonalstadium zu Abnormalitäten, wie einem sechsten Finger oder Nierenzysten. Da diese Fehlbildungen aber meist erst ab der zwölften Woche auffallen, könnten sie durch genetische Untersuchungen eventuell schon früher entdeckt werden. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige
Drucken Versenden Teilen
6.844 News Medizin

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Login

E-Mail

Passwort


Passwort vergessen?

Registrieren

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Merkliste