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| Guido Westerwelle und Angela Merkel heute in der Bundespressekonferenz /ddp |
Demnach müssen im nächsten Jahr rund 11,1 Milliarden Euro im Staatshaushalt eingespart werden. Über die fest eingeplanten 13,3 Milliarden Euro für die GKV hinaus ist gleichwohl ein einmaliger Zuschuss von zwei Milliarden Euro vorgesehen. Im absehbaren Kostenanstieg werde der medizinische Fortschritt sichtbar, erläuterte die Kanzlerin. Da sei es „richtig und wichtig, dass sich die Allgemeinheit an dieser Entwicklung beteiligt“. Weiter ging sie auf das Thema nicht ein.
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Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hatte vor wenigen Tagen sein Reformkonzept für die zukünftige GKV-Finanzierung vorgelegt – und es gleich wieder einkassieren und überarbeiten müssen. Unter dem Strich ist die Koalition bei diesem Thema damit nicht viel weiter als zu Abschluss ihres Koalitionsvertrags. Rösler hat deutlich gemacht, dass die Finanzprobleme der GKV nur mit einem Mix aus Sparanstrengungen und einer Finanzreform als Basis für zusätzliche Einnahmen zu beheben sind. In welchen Bereichen er außer bei Arzneimitteln so sparen will, dass insgesamt vier Milliarden Euro zusammen kommen, ließ er offen.
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