Münster – Der Kaffeekonsum macht nicht nur wach, sondern löst bei manchen Menschen auch Angst aus. Daran ist der sogenannte Adenosin-A2A-Rezeptor beteiligt, der bei diesen Personen in unterschiedlichen Gen-Varianten vorhanden ist und dementsprechend stärker Angst auslösen kann.
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Dies fand Christa Hohoff von der Universität Münster in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Bristol, London und Würzburg heraus. In ihrer in dem Fachmagazin Neuropsychopharmacology (doi: 10.1038/npp.2010.71) publizierten Studie beobachtete sie auch, dass regelmäßiger Kaffeekonsum den unangenehmen Entzugseffekten des Koffeins gut entgegenwirkt.
Die 379 Teilnehmer der Studie setzten sich aus zwei Gruppen zusammen: Die eine bestand aus regelmäßigen Kaffee- oder Teetrinkern mit durchschnittlich einer Tasse pro Tag, wohingegen die andere Hälfte kaum oder gar nicht Koffein konsumierte. Gleichzeitig untersuchte die Biologin noch die unterschiedlichen Rezeptor-Varianten.
Es zeigte sich unter anderem, dass bei bestimmten Rezeptor-Varianten die Angstgefühle stärker durch regelmäßigen Kaffeegenuss beeinflusst wurden als bei den gelegentlichen Konsumenten.
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