Berlin – Der Bundestags-Petitionsausschuss hat die Krankenkassen zum Aufbau einer flächendeckenden ambulanten Palliativversorgung aufgefordert. Diese soll die Begleitung sterbenskranker Menschen verbessern.
„Die Möglichkeit, würdig sterben zu können“, dürfe von den Krankenkassen nicht weiter „auf die lange Bank geschoben werden“, unterstreichen die Parlamentarier. Es gehe bei der Vorgabe darum, ein menschenwürdiges Sterben zu ermöglichen.
Der Ausschuss beschloss nach Angaben der Bundestags-Pressestelle einstimmig, eine Petition zur Frage der Palliativversorgung dem Bundesgesundheitsministerium zur Erwägung zu überweisen und den Fraktionen zur Kenntnis zu geben.
Der Beschwerdeführer fordert in seiner Petition, dass das Recht der Versicherten auf eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung umgehend umgesetzt wird. Die öffentliche Petition fand im Internet 2.236 Unterstützer.
Der Ausbau der Palliativversorgung war Teil des Gesetzes zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung, das Anfang April 2007 in Kraft trat.
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