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Betriebskrankenkassen können elektronische Gesundheitskarte ausgeben

Freitag, 11. Juni 2010

Berlin – Der BKK-Dienstleister spectrum|K hat die erste Sammelzulassung zur Herausgabe der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) für die beteiligten Betriebskrankenkassen (BKK) erfolgreich abgeschlossen. „Die Krankenkassen können nunmehr ihren Versicherten die neue elektronische Gesundheitskarte ausstellen“, so spectrum|K-Geschäftsführer Ingo Werner.

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Werner forderte die Politik auf, jetzt zeitnah die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz der neuen Gesundheitskarte zu schaffen. „Im ersten Schritt sollte die Verpflichtung zur Online-Prüfung und -Aktualisierung der eGK verankert werden“, erklärte er. Nur so sei es möglich, die angestrebten Ziele wie Datensicherheit, Missbrauchsbekämpfung und Kostenreduzierung zu erreichen.

Die Ärzteschaft steht der eGK weiterhin kritisch gegenüber. So lehnte der 113. Deutsche Ärztetag im Mai die Einführung der Karte in ihrer derzeitigen Form erneut ab. Nach Einschätzung der Delegierten gehören elektronische Patientendaten weder in die Hand von Kostenträgern und noch auf Zentralserver. © hil/aerzteblatt.de

aerzteblatt.de

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eGK711
am Dienstag, 6. Juli 2010, 14:04

Ich hab dann mal recherchiert ...

.., und als Antwort habe ich die folgenden Auskünfte erhalten.
Die BKK (ein sogenannter Kostenträger) bei der ich krankenversichert bin, hat von mir keine medizinischen Patientendaten, sondern nur meine sogenannten "Versichertstammdaten", also meinen Namen (zwangsweise), meine Adresse, meine mitversicherten Familenangehörigen, usw.
Dies scheint also vergleichbar zu den Stammdaten zu sein, die z. B. dem Finanzdienstleister meines Vertrauens vorliegen.
Wenn ich Auskünfte zu meinen Krankheiten haben möchte, dann muss ich mich an meine(n) Ärzte/Arzt wenden.
Eigentlich auch nachvollziehbar, denn wie sollen meine medizinischen Daten aus dem Aktenschrank meines Arztes in die Server meiner Krankenkasse gelangen.
Daher kann ich die ganze Aufregung nicht nachvollziehen.
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