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Nach 11. September erkrankte Helfer sollen entschädigt werden

Freitag, 11. Juni 2010

New York – Tausende Helfer, die nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York erkrankt sind, sollen nach dem Willen der US-Regierung entschädigt werden. Es solle ein Fonds in Höhe von 712,5 Millionen Dollar (fast 590 Millionen Euro) für die etwa 10.000 Feuerwehrleute, Sanitäter, Polizisten und anderen Helfer eingerichtet werden, die bis heute unter Nachwirkungen ihres damaligen Einsatzes leiden, sagte Christine LaSalsa, Chefin von WTC Captive, einer regierungs-finanzierten Versicherung, am Donnerstag. Die Helfer waren durch das Einatmen von Staub und giftigen Substanzen am eingestürzten World Trade Center erkrankt.

Der Vorschlag der Regierung biete den Klägern eine „sofortige, faire und angemessene Entschädigung nach Jahren der langwierigen und teuren Rechtsstreitigkeiten”, sagte LaSalsa weiter. Zuvor hatte ein Richter einen ersten Fonds in Höhe von 657 Millionen Dollar als zu wenig zurückgewiesen und angeordnet, dass neu verhandelt werde.

Besonderen Anstoß nahm er an den Honoraren für die Anwälte, die an der Ausarbeitung des Deals beteiligt waren, und ursprünglich mit rund 200 Millionen Dollar veranschlagt waren. Für den neuen Vorschlag wurden die Zahlungen an die Anwälte um rund 50 Millionen Dollar verringert. © afp/aerzteblatt.de

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Robert Klang
am Samstag, 12. Juni 2010, 12:22

Bericht über die Krankheiten der Helfer nach dem World Trade Center

Seit 1936 ist bekannt, dass Asbest (gemeint sind immer die Asbestfasern) krank macht. Im Jahre 1956 wurde in Deutschland die Asbestose als zweite Berufskrankheit anerkannt. Große Bauten wurden weltweit dennoch mit dem tödlichen Stoff gebaut, so auf das WTC. Vor den Anschlägen auf das WTC war bekannt, dass das „stolze Symbol des Welthandels und eines der größten Gebäude der Welt“ entkernt und entgiftet werden sollte.

Die Umweltbehörden hatten damals Messungen gemacht und dann den berühmten Satz verbreitet: „… die Bevölkerung ist zu keiner Zeit gefährdet.“ Heute lese ich in meiner Zeitung von den vielen Helfern, die ihren Einsatz mit der Gesundheit oder gar dem Tod bezahlen (werden).

Das Drama wird wird noch weiter gehen. Im WTC waren ca. 500.000 Leuchtstoffröhren zur Beleuchtung eingesetzt, jede mit 40 Milligramm Quecksilber gefüllt. Wenn die Behauptung von einigen Info-Quellen stimmt, dann macht dieses Gift zeugungsunfähig.

Kann man als kleiner Bürger verhindern, das mit den ersten Berichten von großen Unfällen schon bekannt gegeben wird: „… bitten die Behörden Türen und Fenster geschlossen zu halten. Messungen haben ergeben, dass es keine Gefahr für die Bevölkerung gibt!“

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