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| dpa |
aerzteblatt.de |
Wie die "Financial Times Deutschland" vom Dienstag berichtet, meldete neben der City BKK und der BKK Heilberufe die Gemeinsame Betriebskrankenkasse Köln (GBK) Insolvenzgefahr an. Die Kölner Kasse mit etwa 33.000 Versicherten habe Ende vergangener Woche dem BVA eine entsprechende Meldung gemacht, sagte die Sprecherin des BKK-Bundesverbandes der Zeitung.
Der Vorstand der GBK, Helmut Wasserfuhr, bestätigte gegenüber der "FDT", dass er gemeldet habe, seine Kasse komme "aufs Jahr gesehen leicht in die Miesen". Allerdings habe sie einen Liquiditätsplan bis Ende des Jahres. "Wir sind jederzeit zahlungsfähig." Damit das so bleibe, verhandle er derzeit mit anderen Betriebskrankenkassen über eine mögliche Fusion. Die Gespräche stünden aber noch am Anfang. Die GBK war im August 2009 die erste Kasse gewesen, die von ihren Mitgliedern einen Zusatzbeitrag von acht Euro forderte.
Das Bundesversicherungsamt fürchtet angesichts des für 2011 drohenden Defizits von elf Milliarden Euro in der gesetzlichen Krankenversicherung im kommenden Jahr finanzielle Engpässe bei weiteren gesetzlichen Krankenkassen.
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