Birmingham – Depressive Personen nehmen schneller zu als gesunde Personen. Zu diesen Erkenntnissen gelangten Wissenschaftler um Belinda Needham von der Universität von Alabama in Birmingham. Ihre Ergebnisse publizierten die Forscher in der Zeitschrift American Journal of Public Health (DOI: 10.2105/AJPH.2009.172809).
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Die Wissenschaftler untersuchten die Daten der CARDIA-Studie, einer Studie mit 5.115 Männern und Frauen im Alter von 18 bis 30 Jahren. Sie wollten prüfen, ob der Bodymassindex (BMI) mit einem erhöhten Risiko an einer Depression zu erkranken verbunden war oder aber, ob Depressionen Änderungen von BMI und Taillen-Umfang hervorrufen.
Zu diesen Zwecken vermaßen sie die Taillenumfänge der Studienteilnehmer und errechneten außerdem deren BMI. Zusätzlich ließen sie ihre Probanden nach 5, 10, 15 und 20 Jahren einschätzen, inwieweit und wie stark eine Depression bei ihnen vorläge.
„Wir fanden heraus, dass in einer Stichprobe von jungen Erwachsenen während einer 15-jährigen Periode, diejenigen, die an einer starken Depression erkrankten, schneller Gewicht zunahmen als andere in der Studie“, sagte Needham.
So war im Jahr fünf der Taillen-Umfang der Gruppe mit starken depressiven Episoden um ungefähr 1,6 Zentimeter größer als bei den Teilnehmern, die nur an einer schwachen Depression litten.
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