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Selbsthilfegruppen für Patienten oft wichtiger als Ärzte

Donnerstag, 17. Juni 2010

Hamburg –56 Prozent der Deutschen finden Selbsthilfegruppen „manchmal wichtiger als Ärzte und Psychologen“. Das ergab eine repräsentative Forsa-Studie im Auftrag der DAK.

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Danach glauben 84 Prozent der Befragten, dass Selbsthilfegruppen die ärztliche Behandlung sinnvoll ergänzen, 87 Prozent halten den Erfahrungsaustausch von Betroffenen für besonders wichtig. Dies gelte vor allem bei psychischen Problemen wie Depressionen oder bei lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Krebs. Bei chronischen Leiden wie Diabetes finden 65 Prozent den Austausch nützlich, bei Beziehungsproblemen in der Familie 58 Prozent.

„Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig Selbsthilfeorganisationen bei der Bewältigung von chronischen Krankheiten und Behinderungen sind“, erklärt DAK-Sprecher Jörg Bodanowitz.

Neben der ambulanten und stationären Behandlung sowie Rehabilitationsmaßnahmen bildeten sie die vierte Säule im deutschen Gesundheitswesen. In Deutschland haben sich etwa drei Millionen Menschen in rund 50.000 Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen. © hil/aerzteblatt.de

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polmu
am Freitag, 18. Juni 2010, 22:44

das ist eigentlich nichts neues!

Aber, wenn die Politik das auch merkt, wird es bald klingen: Man muss diese "communities" erst mal richtig evaluieren, validieren, ... und zertifizieren, - dann hat sich das auch ganz schnell erledigt.
Amtsarzt-2
am Freitag, 18. Juni 2010, 08:54

Öffentlichen Gesundheitsdienst vergessen ?????

Da hat Herr Bodanowitz offensichtlich Fehlinformationen erhalten. Als dritte Säule gilt definitionsgemäß der Öffentliche Gesundheitsdienst !

Rehabilitationsmaßnahmen in allen Ehren - aber die Prioritäten im Gesundheitswesen orientieren sich immer noch am Gemeinwohl der Bevölkerung.

MfG
Dr. M. Dörr
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