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Hartmannbund warnt vor gezielter Demontage von Rösler

Donnerstag, 17. Juni 2010

Berlin – Der Hartmannbund (HB) appelliert an die Regierungskoalition, sich nicht länger in unvereinbaren Positionen zu verbeißen, sondern sich zunächst vorrangig auf Gemeinsamkeiten und Machbares zu besinnen.

Bei ihrer bevorstehenden Wochenendklausur sollten die Gesundheitspolitiker ein eindeutiges Signal gemeinsamen Gestaltungswillens setzen: „Es geht doch bei der Diskussion um die künftige Gesundheitspolitik nicht mehr nur um die Wie-Frage, sondern längst schon um die Ob-Überhaupt-Noch-Frage“, sagte der HB-Vorsitzende Kuno Winn. Er warnte in diesem Zusammenhang insbesondere die CSU vor einer gezielten Demontage von
Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP).

„Die Betonkopf-Mentalität, mit der allen voran Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer jeden konstruktiven Ansatz gegen die Wand laufen lässt, dokumentiert nicht die Schwäche Röslers, sondern die Handlungsunfähigkeit dieser Regierung“, so Winn.

Nicht nur die Ärzte, sondern auch ihre Patienten hätten das Recht darauf zu erfahren, ob diese Regierung überhaupt noch gewillt sei, gemeinsam die notwendigen Weichenstellungen für eine gesicherte medizinische Versorgung der Bürger in Deutschland zu organisieren. © hil/aerzteblatt.de

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