Michigan – Die Koloskopie ist bei Patienten, die ein hohes Risiko für Darmkrebs tragen, sowohl aussagekräftig als auch kosteneffektiv. Das fand Sameer Saini vom Health Services Research & Development Center of Excellence der Universität Michigan mit seiner Arbeitsgruppe heraus und veröffentlichte seine Studie im Journal Gastroenterology (doi:10.1053/j.gastro.2010.03.004).
Die Wissenschaftler untersuchten dazu mehrere Studien über Langzeit-Ergebnisse von Koloskopien. Sie erstellten ein sogenanntes Markov-Modell, mit denen Gesundheitsökonomen Effektivität und Kosten einer bestimmten Intervention in Beziehung setzen.
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Saini und sein Team kamen zu dem Ergebnis, dass eine im Abstand von drei Jahren regelmäßig durchgeführte Kontrolluntersuchung bei Hoch-Risiko-Patienten zwar teurer, jedoch im Hinblick auf die Therapie und der daraus folgenden verbesserten Lebensqualität effektiver ist. Bei Patienten mit einem geringen Risiko für maligne Erkrankungen des Kolons lag dieser Abstand zwischen den Untersuchungen bei zehn Jahren.
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