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Mehr Hilfe für Folteropfer gefordert

Mittwoch, 23. Juni 2010

Berlin – Das Berliner Behandlungszentrum für Folteropfer (bzfo) hat Erleichterungen für Folteropfer und traumatisierte Flüchtlinge in Deutschland angemahnt. So bräuchten sie für ihren Genesungsprozess Zugang zu adäquater Behandlung und einen sicheren Aufenthaltsstatus, erklärte das bzfo am Dienstag in Berlin.

Der Gesetzgeber solle auch einen leichteren Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen. Das Zentrum äußerte sich anlässlich des Internationalen Tages zur Unterstützung von Folteropfern am Samstag.

Zur Begründung erläuterten die Experten, für den Integrationsprozess sei Arbeit bedeutsam, zugleich würde ein solcher Schritt die Sozialkassen entlasten. Wenn traumatisierte Menschen arbeitsfähig seien, aber keinen Zugang zum Arbeitsmarkt fänden, mindere das ihr ohnehin durch Trauma und Flucht verringertes Selbstbewusstsein und verschärfe physisches und psychisches Leid.

Das 1992 errichtete Behandlungszentrum bietet Opfern staatlicher Gewalt Hilfe bei körperlichen Leiden, seelischen Langzeitschäden und psychosomatischen Störungen. Es behandelt jährlich rund 500 Erwachsene, Kinder und unbegleitete Jugendliche aus rund 60 Ländern. © hil/aerzteblatt.de

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polmu
am Donnerstag, 24. Juni 2010, 21:56

Schwer nachzuvollziehen ist nur

dass Deutschland diese Folterungen kräftig (mit)finanziert, nämlich über die sog. Entwicklunghilfe für vermeintlich bedürftige Staaten (China gehört übrigens auch zu diesen armen und bedürftigen Ländern).
adonis
am Donnerstag, 24. Juni 2010, 15:43

Ein Witz?

Wenn man etwas tun will, dann sollte man den USA kräftig auf die Zehen treten, da sie in Guantanamo nach wie vor foltern!!
Folteropfer zu importieren ist schon ein riesiger Unsinn. Klare politische Regelungen, damit Folter nicht mehr vorkommt, sollte das Ziel sein.
Ausserdem sollten auch solche Zentren sich manchmal genauer ansehen, welche "Opfer" sie unterstützen. Ich kenne einige sehr negative Beispiele, in dem man in Ermangelung von Folteropfern sich für andere "opfer" eingesetzt hat.
Und nun komme man mir auch nicht mit dem Früchtchen,welches wegen Foltervorwürfen die Bundesrepublik Deutschland verklagt hat. Der Name fällt mir nicht mehr ein, aber er war der Mörder eines Bankierkindes.

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