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Bayerns Sozialministerin will Sterbekultur in Heimen verbessern

Donnerstag, 24. Juni 2010

München – Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) setzt sich dafür ein, die Sterbekultur in Pflegeheimen zu verbessern. „Der Sterbekultur kommt, ebenso wie der Lebensqualität, in Heimen eine immense Bedeutung zu“, sagte Haderthauer anlässlich der Fachtagung „In Würde sterben im Pflegeheim“ Ende Juni in München.

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Es sei nötig, die Mitarbeiter in Heimen für das Thema Sterben und die damit verbundenen grundlegenden ethischen Fragen zu sensibilisieren und die Heime mit den stationären Hospizen besser zu vernetzten. „Neben einer Verbesserung der Lebensqualität und Sterbekultur in Heimen geht es aber auch darum, den Wunsch fast aller Menschen, so lange wie möglich im vertrauten Umfeld zu leben, ernst zu nehmen“, so die Sozialministerin.

Gleichzeitig kritisierte Haderthauer den Pflege-TÜV als „absolut kontraproduktiv und ein Debakel für die Verbraucher“. Problematisch sei vor allem, dass schlechte Noten in einem Bereich mit guten Noten in einem anderen Bereich ausgeglichen werden könnten. „Pflegefehler lassen sich so hinter der Gesamtnote verstecken“, so die Politikerin. Haderthauer forderte den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) daher auf, die Pflege-Transparenzvereinbarungen zum 30. Juni zu kündigen. © hil/aerzteblatt.de

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