Düsseldorf/Münster – Ein ärztlicher Beirat soll in Nordrhein-Westfalen (NRW) die Praxistauglichkeit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) überprüfen. Darauf verweisen die Ärztekammer Nordrhein (ÄKNO) und die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL).
Das neu geschaffene Gremium sei bundesweit einmalig, so die Kammern. Es soll sich an der Planung sowie an den Zwischen- und Endbewertungen der in Essen und Bochum anstehenden Tests der neuen Karte beteiligen.
„Neben der Praktikabilität soll insbesondere auch der Nutzen für Patient und Arzt bewertet werden“, sagte Christiane Groß von der ÄKNO. Als erste Anwendung der Telematik wolle der Beirat die elektronische Arztbriefschreibung diskutieren. Zudem soll das Gremium Empfehlungen zum Aufbau der Telematik-Infrastruktur im Gesundheitswesen aussprechen.
Dem Beirat gehören neben Ärzten aus Praxis und Krankenhaus auch Zahnärzte, eine Vertreterin der Psychologischen Psychotherapeuten und Vertreter der Krankenhausträger an. Die Geschäftsführung liegt bei der ÄKNO.
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