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Ministerin Schröder für Entlastung von Hebammen

Dienstag, 29. Juni 2010

Dortmund – Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) unterstützt die Forderung der Hebammen in Deutschland nach besserer Bezahlung. „Hebammen leisten eine unverzichtbare Hilfe für junge Eltern und ihre Neugeborenen“, sagte Schröder (CDU) den Dortmunder „Ruhr Nachrichten“ vom Montag.

„Auf diese Hilfe können, dürfen und wollen wir nicht verzichten.“ Sie hoffe, „dass das laufende Schiedsverfahren zwischen den Hebammen und der gesetzlichen Krankenversicherung ein Ergebnis bringen wird, mit dem den Hebammen – und damit allen jungen Familien in unserem Land – geholfen ist“.

Hintergrund sind die rasant gestiegene Prämien der Berufshaftpflichtversicherung für freiberufliche Hebammen, die nach Einschätzung der Berufsverbände eine wirtschaftlich rentable Geburtshilfe nicht mehr zulassen. Die Jahresprämie hat sich seit 1992 mehr als verzehnfacht, auf bisher 2.370 Euro. Ab Juli soll die Prämie auf 3.689 Euro steigen.

Am Montag befasst sich der Petitionsausschuss des Bundestages mit einer Online-Petition der Hebammen, die im Internet 104.386 Mal gezeichnet wurde, wie das Blatt schrieb. Weitere 60 000 Unterstützer meldeten sich per Fax.

Wegen des Vergütungsstreits der Verbände mit den Spitzenverbänden der Krankenkassen über die Hebammenvergütung läuft ein Schiedsverfahren. © ddp/aerzteblatt.de

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polmu
am Montag, 28. Juni 2010, 22:04

Nicht nur die Hebammen

leiden unter den steigenden Haftpflichtversicherungsprämien, auch die Ärzte!

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