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Söder will mehr Wettbewerb zwischen den Kassen

Montag, 28. Juni 2010

München – Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder (CSU)sieht die Koalition vor guten Ergebnissen in der Gesundheitspoltik. Leicht werde es nicht, aber er sei optimistisch, nachdem die CSU die Koalition vor der Kopfpauschale und damit vor einem schweren Fehler bewahrt habe, sagte Söder dem Nachrichtenmagazin „Focus“.

Auch müsse es mehr Wettbewerb zwischen den Krankenkassen geben. „Sie sollen den Beitragssatz wieder selbst bestimmen können“, verlangte Söder. Deshalb sähen die Gesundheitspolitiker der CSU den Gesundheitsfonds ebenso kritisch wie die FDP. „Die Grundrevision des Fonds ist die Brücke zur FDP“, sagte Söder.

Um im Gesundheitswesen zu sparen, verlangte Söder neben der Reduzierung von geschätzten 20 Milliarden Euro Bürokratiekosten auch Bescheidenheit von den Medizinern. „Bei den Arzthonoraren wird es insgesamt keine großen Sprünge nach oben geben können“, sagte er. Zu einer weiteren Umverteilung der Honorare im Bundesgebiet dürfe es nicht kommen.

Söder sagte, es sei eine Lebenslüge zu glauben, dass die Gesundheitsversorgung in Deutschland auf Dauer wieder billiger werden kann. In den kommenden Jahren müssten Vorsorge und Eigenverantwortung gestärkt werden. „Wer sich verantwortlich verhält, Sport treibt und gesund isst, könnte langfristig mit günstigeren Beiträgen honoriert werden“, sagte Söder. © ddp/aerzteblatt.de

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adonis
am Montag, 28. Juni 2010, 16:19

Ich darf daran erinnern, dass Herr Blüm CDU und Herr Seehofer CSU

Diejenigen waren, die die Vielfalt von unterschiedlichen Kassenleistungen aufgehoben haben und die am ortsansässigen Krankenkassenniederlassungen in ihrer Macht kastriert haben. Damit haben sie sowohl die Versorgung der Patienten verschlechtert und Einzelentscheidungen deutlich verschlechtert. Heute haben wir ein Niveau, wo man am besten eine Einheitskasse schafft. Denn Vielfalt gibt es im besten Fall für die Gehaltsvielfalt der Vorstände.
Aber Geschichte ist ja nicht gerade íhr Fall, Herr Söder.

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