Köln – Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (dip) hat heute in Köln die neu entwickelte Schulungsreihe „Mit Altersverwirrtheit umgehen“ vorgestellt. Sie soll Angehörigen helfen, den Alltag mit Demenzkranken besser zu bewältigen. Zuvor wurde das Konzept im Rahmen des Projektes „Entlastungsprogramm bei Demenz“ (EDe) erprobt.
Zentrales Ziel der Schulungsreihe ist es, die veränderten Verhaltensweisen der Demenzkranken besser zu verstehen. Dabei sollen die Angehörigen wieder lernen, auch eigenen Bedürfnissen nachzugehen. In die Entwicklung der Schulungsreihe sind laut dip sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch praktische Erfahrungen aus Pflegekursen eingeflossen. „Wir haben uns dabei konsequent an den Bedürfnissen der pflegenden Angehörigen orientiert“ berichtete Ursula Laag, wissenschaftliche Mitarbeiterin im dip.
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